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Aufstieg der KI

Die rasante Verbreitung von KI führt zu einem starken Rückgang von Einstiegsjobs und verschärft den seit Langem bestehenden Fachkräftemangel in Großbritannien, warnte die British Chambers of Commerce (BCC) kürzlich. Da KI Aufgaben mittlerweile effizienter erledigen kann und die Personalkosten stetig steigen, stellen Unternehmen möglicherweise die Notwendigkeit vieler Einstiegspositionen infrage, so der Wirtschaftsverband. Wir beleuchten hier die Auswirkungen von KI auf den britischen Arbeitsmarkt.

Aufgabenautomatisierung

Künstliche Intelligenz (KI) trägt zur Automatisierung von Arbeitsabläufen bei, indem sie routinemäßige, repetitive und zunehmend kognitive Aufgaben übernimmt und so die Arbeitswelt branchenübergreifend verändert. Sie erledigt nicht mehr nur manuelle oder mechanische Tätigkeiten, sondern kann nun auch Analysen durchführen, Texte verfassen, programmieren und Entscheidungsprozesse unterstützen.

Unternehmen können sich dafür entscheiden, repetitive, kognitive Aufgaben, kreative und analytische Tätigkeiten, Kundendienstaufgaben sowie Einstellungs- und Rekrutierungsprozesse zu automatisieren.

Darüber hinaus kann KI bei der Verwaltung von Rechnungen, CRM-Daten und Compliance-Aufgaben helfen.

Kapazitätswachstum

Die Entwicklung von KI-Kompetenzen beschleunigt sich, angetrieben durch rasante technische Fortschritte, den zunehmenden Einsatz in der Praxis und erhebliche Investitionen von Unternehmen. Die benötigten Kompetenzen wandeln sich: KI- und Big-Data-Kenntnisse stehen ganz oben auf den Anforderungslisten von Stellenanzeigen und prägen den britischen Arbeitsmarkt maßgeblich.

Schließung von Ausbildungslücken

Künstliche Intelligenz (KI) schließt Weiterbildungslücken durch skalierbares, praxisorientiertes und personalisiertes Lernen, das Mitarbeitenden hilft, praktische KI-Kompetenzen aufzubauen. KI-gestützte Lernplattformen ermöglichen es Mitarbeitenden, die für ihren Erfolg notwendigen KI-Fähigkeiten zu erwerben. Von der Bauindustrie bis hin zu Kreativbranchen setzen Unternehmen aktiv auf KI, um die Qualifikation ihrer Belegschaft zu verbessern.

Veränderungen bei den Einstellungsmustern

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Personalbeschaffung grundlegend, indem sie die Rekrutierung in der Frühphase automatisiert, die Nachfrage nach bestimmten Fachkräften dämpft und gleichzeitig neue KI-gestützte Arbeitsplätze schafft. Der britische Arbeitsmarkt schrumpft, und Unternehmen zeigen sich bei der traditionellen Personalbeschaffung vorsichtig.

Die Zahl der Stellenanzeigen ist in Berufen mit hohem KI-Bezug besonders stark zurückgegangen. Unternehmen reduzieren Stellen für Berufseinsteiger, und jeder sechste Arbeitgeber rechnet damit, dass KI die Mitarbeiterzahl innerhalb eines Jahres verringern wird.

Berufe, die von KI betroffen sind, weisen im Vergleich zu Berufen, die weniger stark von KI betroffen sind, ein verzögertes Lohnwachstum auf.

Die Einführung von KI in britischen KMU schreitet rasant voran. Eine neue Studie der BCC zeigt, dass bereits 54 % der KMU KI-Tools nutzen – mehr als doppelt so viele wie die für 2024 prognostizierten 25 %. Laut BCC haben viele britische Unternehmen weiterhin Schwierigkeiten, Fachkräfte mit den passenden Qualifikationen zu finden, wobei die Lohnkosten nach wie vor ihren größten Kostenfaktor darstellen.

Die BCC erklärte: „Steigende Kosten und die zunehmende Verbreitung von KI könnten den Arbeitsmarkt für Berufseinsteiger grundlegend verändern. Weniger Einstiegsmöglichkeiten bedeuten, dass junge Menschen weniger Chancen haben, Berufserfahrung zu sammeln und wichtige Kompetenzen zu erwerben. Dies könnte zu einer strukturell höheren Jugendarbeitslosigkeit und einem verschärften Fachkräftemangel in allen Branchen führen.“.

„Die Unterstützung von Berufseinsteigern bei der Entwicklung der richtigen Fähigkeiten in einer KI-gesteuerten Welt dient nicht nur dem individuellen Karrierefortschritt, sondern ist eine Investition in die langfristige Gesundheit der Wirtschaft. In einer Welt des rasanten technologischen Wandels und steigender Kosten ist die Ausbildung der nächsten Generation von Arbeitskräften heute unerlässlich, um wachsende Qualifikationslücken in der Zukunft zu verhindern.“

Künstliche Intelligenz (KI) prägt den britischen Arbeitsmarkt maßgeblich und verändert alles – von Einstiegspositionen bis hin zu den von Arbeitgebern am meisten geschätzten Kompetenzen. Während Automatisierung und steigende Kosten Unternehmen dazu veranlassen, Stellen, insbesondere im Nachwuchsbereich, zu straffen, schafft KI gleichzeitig neue Anforderungen an digitale Kompetenzen und beschleunigt den Bedarf an umfassender Weiterbildung.

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